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Hautunreinheiten

Wahrscheinlich hatte jeder von uns schon mal mit dem ein oder anderen Pickel zu kämpfen, daran rumgedrückt und es nur noch schlimmer gemacht.

Doch was genau ist eigentlich ein Pickel? Und ist jeder Pickel wie der andere?

In diesem Artikel erfährst Du mehr über die verschiedenen Formen von Unreinheiten in unserer Haut, wie sie entstehen und wie man sie am besten behandelt.


Verschiedene Formen von Unreinheiten

Was wir so umgangssprachlich als „Pickel“ bezeichnen, wird in der Kosmetik in „Pusteln“ und „Papeln“ unterschieden. Pusteln sind mit Eiter gefüllte Bläschen, welche durch sogenannte „Propioni‑Bakterien“ ausgelöst werden. Sie sitzen in den Follikelgängen unserer Talg‑ und Schweißdrüsen und verursachen Entzündungsprozesse in unserer Haut. Pusteln erscheinen meist rot und haben einen weißen Kopf. Sie treten vor allem im Gesicht, Rücken und Schultern auf und können sehr schmerzen. Papeln hingegen enthalten keinen Eiter, doch auch sie stehen in Verbindung mit einer tiefliegenden Entzündung. Sie werden auch als weiße Hautknötchen bezeichnet und können ebenso sehr schmerzhaft sein. Die sogenannten „Mitesser“ werden in der Kosmetik als „Komedonen“ bezeichnet. Diese unterscheiden sich in „offene“ und „geschlossene Komedonen“. Sie bestehen aus Horn‑ und Talgmaterial, welches sich unter der Haut zu einem Hornpropf zusammen bildet. Geschlossene Komedonen erscheinen weiß und werden deshalb auch „Whiteheads“ genannt. Da sie keine Öffnung besitzen, durch die der Talg austreten kann, besteht die Gefahr, dass sie ins Gewebe platzen und sich dort zu Papeln, also massiven Entzündungen, entwickeln. Offene Komedonen hingegen erscheinen schwarz. Wie der Name sagt, haben sie eine Öffnung, wodurch der Sauerstoff in Kontakt mit dem Talg kommt und diesen schwarz färbt. Aus diesem Grund werden offene Komedonen auch „Blackheads“ genannt. Sie erscheinen häufig auf der Nase, der Stirn und im Kinnbereich. Dann gibt es noch „Milien“. Diese treten im Wangen‑ und Augenbereich, bei trockener Haut, auf. Sie bestehen aus verhärtetem Talg, welcher in der Haut eingekapselt ist. Sie erscheinen als stecknadelgroße Knubbel über dem Hautniveau. Sie schmerzen nicht, stören jedoch meist optisch die Betroffenen.


Und wie wird man sie los ?

Ganz wichtig ist, niemals selber an den Unreinheiten herumzudrücken. Zum einen kann es aufgrund unhygienischer Ausreinigung zu Entzündungen kommen, da Bakterien in die Haut eindringen und dort Entzündungsprozesse beschleunigen. Zum anderen kann man das Talg‑ und Hornmaterial durch die falsche Ausführung weiter ins Gewebe drücken, was ebenfalls die Entstehung von Entzündungen beschleunigt. Nicht zu vergessen ist, dass durch die falsche Handhabung Narben entstehen können, die einen möglicherweise ein Leben lang begleiten. Aus diesem Grund sollte man eine erfahrene Kosmetikerin aufsuchen, die eine professionelle Ausreinigung anbietet. Pusteln, Komedonen und Milien können von ihr entfernt werden, Papeln hingegen müssen in Ruhe gelassen werden. Diese kann man ausschließlich mit entzündungshemmenden Produkten zur äußerlichen Anwendung behandeln. Bei uns im Studio bekommt ihr nach der professionellen Ausreinigung zum Abschluss die „SOS Alginat Mask“ aufgetragen. Diese wirkt wie ein Feuerlöscher bei allen geröteten und entzündlichen Hautzuständen. Sie sorgt dafür, ein beruhigtes und entspanntes Hautbild wiederherzustellen und hilft dabei zuvor aufgetragene Wirkstoffe tiefer in die Haut einzuschleusen. So bist du auch nach einer Ausreinigung wieder gesellschaftstauglich ohne mit einem geröteten Gesicht durch die Stadt zu laufen.

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