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Trockene Haut

Unter trockener Haut leiden knapp ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland.

In diesem Artikel erfährst Du, wieso es zu einer trockenen Haut kommt und wie man sie am besten pflegt.

Die richtige Pflege ist nämlich sehr wichtig, da trockene Haut die Entstehung von Hautkrankheiten begünstigen und sehr unangenehm für Betroffene sein kann.


Ursachen & Folgen einer trockenen Haut

Bei einer trockenen Haut ist die natürliche Fett‑ und Feuchtigkeitsregulation gestört – sie ist somit wasser‑ und fettarm. Für die Produktion von Fett und Feuchtigkeit sind die Talg‑ und Schweißdrüsen in unserer Haut verantwortlich. Der Schweiß und der Talg, der aus den Drüsen produziert wird, bildet zusammen mit Wasser in der Haut einen Schutz, den sogenannten „Hydro‑Lipid‑Film“. „Hydro“ steht für Wasser und „Lipid“ für Fett“, also auch Wasser‑Fett‑Film. Dieser bedeckt die äußerste Hautschicht unseres Körpers und schützt sie vor dem Eindringen von Umwelteinflüssen, wie beispielsweise Bakterien und Chemikalien. Ebenso dient der Hydro‑Lipid‑Film als Schutz davor, dass zu viel Feuchtigkeit aus unserer Haut austritt und diese austrocknet. Nicht auszulassen ist der natürliche, leichte Schutz gegen UV‑Strahlung. Die im Schweiß enthaltene „Urocaninsäure“ besitzt einen LSF von 4. Ist nun die Regulation von Fett und Feuchtigkeit gestört, kann somit auch der Hydro‑Lipid‑Film nicht mehr seiner Funktion nachgehen. Diese gestörte Barrierefunktion fördert die Bildung von allergischen Reaktionen, beispielsweise gegen Duftstoffe. Ebenso reagiert unsere Haut empfindlicher auf mechanische Reize, neigt zu Rötungen und ist sonnenempfindlicher. Betroffene verspüren meist ein unangenehmes Spannungsgefühl, Juckreiz und bemerken schneller auftretende Trockenheitsfältchen.


Die richtige Pflege bei trockener Haut

Um den nicht intakten Hydro‑Lipid‑Film wiederherzustellen und dauerhaft aufrecht zu erhalten, bedarf es Unterstützung von außen, damit die Haut wieder ihren Schutz erhält. Es ist somit sehr wichtig, die Haut mit Feuchtigkeit und Fett zu versorgen, da sie selber nicht mehr in der Lage ist dies zu produzieren. Geeignete Wirkstoffe: • Pflanzliche Öle (z.B. Leinöl, Avocadoöl, Arganöl, Macadamiaöl) • Fette • Vitamine • Beruhigende Kräuterextrakte • Panthenol (wirkt beruhigend) Wirkstoffe, die vermieden werden sollten: • Durchblutungsanregende Wirkstoffe (z.B. Zimt, Koffein) • Talgreduzierende Wirkstoffe (z.B. Salbei) • Alkohol (z.B. in Gesichtswassern) Zu einer guten Hautpflegeroutine für trockene Haut gehören eine milde Reinigung (idealerweise pH‑neutral und parfümfrei), ein Serum mit feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen (z.B. Hyaluron) und eine Tages‑ und Nachtcreme. Im Winter sollte man rückfettende Gesichtscreme verwenden um die Haut, durch die von außen kommende Kälte, vor dem Austrocknen zu schützen. Sinnvoll ist es auch 1‑2 mal pro Woche eine Feuchtigkeitsmaske aufzutragen, um die Haut nochmal intensiver mit Feuchtigkeit zu versorgen. Das A und O bei jedem Hauttyp, aber insbesondere bei der trockenen Haut, ist täglich Sonnenschutz zu verwenden. Da die Haut durch die fehlende, natürliche Barrierefunktion ungeschützter ist, reagiert sie empfindlicher gegenüber UV‑Strahlung und sollte deswegen in jedem Fall mit Lichtschutz vor Sonnenschäden geschützt werden. Auch eine ausgewogene Ernährung kann Wunder wirken und eine trockene Haut schützen. Frisches Obst und Gemüse sind entscheidende Lieferanten für wichtige Mineralien und Vitamine, die unsere Zellen benötigen. Ganz wichtig: Ausreichend Flüssigkeit! Ob in Form von Wasser oder Kräutertees, auch von innen sollte der Körper mit Feuchtigkeit versorgt sein, um ein Austrocknen der Haut zu verhindern.

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